Wir sehen uns als die Interessenvertretung junger Menschen in Dortmund und als Anwalt ihrer Anliegen. Wann immer es um junge Menschen geht, setzen wir uns ein. Dafür sitzen wir in verschiedensten politischen Gremien, gehen aber immer auch überall dort hin, wo junge Menschen in Dortmund sind. Grundlage unserer Zusammenarbeit ist die gegenseitige Achtung der Mitglieder, unabhängig von politischen, religiösen und weltanschaulichen Ansichten und ihrer Herkunft. Die Mitglieder des Jugendring Dortmund bekennen sich zu Freiheit und Demokratie und treten für ein friedliches Zusammenleben ohne Vorurteile ein.
Kinder und Jugendliche beteiligen - stadtteilorientiert und wirkungsvoll

Jede Diskussion über die Beteiligung von Kindern und Jugendlichen an politischen Entscheidungen muss zum Ziel haben, dass ihre Interessen stärker berücksichtigt und die Lebensbedingungen zu ihren Gunsten verbessert werden. Beteiligung von Kindern und Jugendlichen ist nicht allein dadurch zu erreichen, indem diese mit ihren Anliegen und Interessen zur Politik und den dort handelnden Personen gehen („Komm-Struktur“). Auf diesem Wege kämen vor allem die jungen Menschen zum Zuge, die auch anderweitig in der Lage sind, ihre Interessen zu vertreten und durchzusetzen. Vielmehr wird es notwendiger denn je sein, dass Politiker*innen sich auf den Weg zu Kindern und Jugendlichen begeben („Geh-Struktur“) und im Austausch mit ihnen etwas von dem erfahren, wie Kinder und Jugendliche hier und heute leben und überleben und nach was sie sich sehnen. Beteiligung hat zuerst dort anzusetzen und Wirkung zu zeigen, wo Kinder und Jugendliche ihren Lebensmittelpunkt haben, nämlich vor Ort im Stadtteil.

Die Frage nach erweiterten Beteiligungsmöglichkeiten für Kinder und Jugendliche kann nicht losgelöst von der Diskussion über die Entwicklung der Stadt als Ganzes und der Beteiligung ihrer Bürger*innen daran beantwortet werden.

Von Unterschieden lebt unsere Gesellschaft: Sei es in der Andersartigkeit von Lebensstilen, Religionszugehörigkeit, Herkunft oder anderer individueller Zugehörigkeit.

Zum Teil sind wir als Minderheit geboren worden, haben unseren Standpunkt frei gewählt oder sind durch das Leben dort hineinversetzt worden. Die Zeiten, wo Minderheiten keine oder mindere Chance haben, sollten vorbei sein.

Wir müssen lernen, dass die Andersartigkeit kein Schandfleck für die Schule, die ich besuche, für den Verein, in dem ich Mitglied bin, für die Firma, in der ich arbeite, ist, sondern eine Bereicherung unserer Kultur in Dortmund, Nordrhein-Westfalen und Deutschland.


Der Jugendring Dortmund setzt sich aktiv für ein friedliches und freundschaftliches Miteinander unter Menschen verschiedener Herkunft ein.

Jugendring Dortmund

Hansastraße 44
44137 Dortmund

0231 - 52 40 73*