Beim Start in Cluj stand der Blick auf Gen Z im Mittelpunkt. Dabei wurde deutlich, dass sich gesellschaftliche Entwicklungen, digitale Medien und neue Kommunikationsformen stark auf das Aufwachsen der jüngeren Generationen auswirken.
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Internationale Jugendarbeit JuLeiCa-Koordinierung
Beim Start in Cluj stand der Blick auf Gen Z im Mittelpunkt. Dabei wurde deutlich, dass sich gesellschaftliche Entwicklungen, digitale Medien und neue Kommunikationsformen stark auf das Aufwachsen der jüngeren Generationen auswirken.
Ein thematischer Schwerpunkt der Begegnung war die Bedeutung von Social Media im Alltag junger Menschen. Gemeinsam verglichen die Teilnehmenden die beliebtesten Plattformen in den verschiedenen Ländern und diskutierten, welche Rolle diese für Information, Unterhaltung, Bildung und soziale Beziehungen spielen. Besonders spannend war die Analyse von Kurzvideos: Anhand praktischer Beispiele wurde untersucht, wie Videos aufgebaut sind, welche Wirkung verschiedene Schnitte und Übergänge erzeugen und warum ein guter Spannungsbogen entscheidend ist, um Aufmerksamkeit zu gewinnen.
Auch die Rolle von Jugendleiter*innen wurde intensiv reflektiert. Im Fokus stand die Frage, wie authentische Beziehungen zu jungen Menschen gelingen können. Die Teilnehmenden tauschten Erfahrungen darüber aus, dass Glaubwürdigkeit, Offenheit und echtes Interesse die Grundlage für erfolgreiche Jugendarbeit bilden und weshalb es gerade deshalb wichtig ist, dass sich Jugendleiter*innen mit aktuellen Trends und Entwicklungen auseinandersetzen.
Ein weiterer wichtiger Programmpunkt beschäftigte sich mit Gruppendynamik und Teambuilding. Durch vielfältige kooperative Übungen konnten die Teilnehmenden Methoden kennenlernen, die den Zusammenhalt in Gruppen stärken, Vertrauen aufbauen und eine wertschätzende Zusammenarbeit fördern.
Darüber hinaus bot die Begegnung Raum für den Austausch über unterschiedliche Gesundheitssysteme - das Thema mentale Gesundheit spielte dabei eine zentrale Rolle. In den Diskussionen wurde deutlich, dass Rumänien in einigen Bereichen der psychosozialen Versorgung und Sensibilisierung junger Menschen gut aufgestellt ist. Der Vergleich der verschiedenen nationalen Ansätze lieferte wertvolle Impulse für die eigene Praxis.
Abgerundet wurde das Programm durch Workshops zur inklusiven Programmplanung. Gemeinsam entwickelten die Teilnehmenden konkrete Konzepte für Veranstaltungen und Projekte, die möglichst vielen jungen Menschen – unabhängig von individuellen Voraussetzungen oder Unterstützungsbedarfen – eine gleichberechtigte Teilnahme ermöglichen. Die praktische Arbeit an eigenen Projektideen zeigte, wie Inklusion bereits bei der Planung berücksichtigt werden kann und welche Methoden dabei helfen, Barrieren abzubauen.